Ärmel hoch und mitgestalten – Barcamp zur digitalen Stadt München

Digitalisierung gemeinsam gestalten. Das war das Ziel des Barcamps „Digitale Stadt – Ideen. Wissen. Projekte“, das vom Projekt E- und Open Government der Stadt München am 04.05.2019 veranstaltet wurde. Und gekommen waren ca. 140 Münchnerinnen und Münchner, um dabei mitzumachen.

Nach einer Blitzvorstellung aller Teilnehmenden anhand von drei Hashtags ging es auch schon in die Planung der Sessions. Eingebracht wurden Sessions zum einen von der Projektverantwortlichen der Stadt München, um die Bürgerperspektive in ihre Projekte einzubringen, z. B.

  • die Digitalisieurungsstrategie der Stadt München, vorgestellt vom CDO Thomas Bönig (hierzu gibt es in Kürze noch einmal einen eigenen Blog-Beitrag)
  • die städtische E-Partizipations-Plattform
  • die Leitlinien der Stadt München zur aktiven und verantwortungsvollen digitalen Transformation
  • die Smart City App und
  • ein Portal, das Einblicke in die Digitalisierungsaktivitäten der Stadt geben wird [muenchen.digital].

Zum anderen haben Münchnerinnen und Münchner Sessions zu den unterschiedlichsten Themen angeboten: z. B.

  • digitale Bildung
  • digitale Tools, um München zur „Klimastadt“ zu machen
  • Unterstützung von Non-profit Organisationen durch Social Media Aktivitäten und digitale Instrumente
  • verantwortungsvolle Innovationen und
  • Möglichkeiten, um Senioren digitale Teilhabe zu ermöglichen.

Ein breites Spektrum an sehr spannenden Themen also, das zum aktiven Austausch und gemeinsamen Arbeiten eingeladen hat.

Was hat mich an der Veranstaltung besonders beeindruckt? Vor allem die große Bereitschaft zu bürgerschaftlichem Engagement, die bei den Teilnehmenden spürbar war und der geteilte Wunsch, die Veränderungen durch die Digitalisierung so zu gestalten, dass sie für einen möglichst großen Teil der (Stadt-)Gesellschaft positive Konsequenzen haben. Das war für mich der große Unterschied zu Unternehmensveranstaltungen zum Thema Digitalisierung mit stärkerem Fokus auf Produkten und kommerziellen Aspekten.

Was würde ich mir von der Stadt München noch mehr wünschen? Digitale Angebote noch stärker aus der Sicht der Nutzenden zu entwickeln und diese früh in die Entwicklung einzubinden. Zum Beispiel durch die konsequentere Anwendung von Design Thinking Ansätzen. Dann wird die Situation vermieden, dass ein Angebot bereits fertig entwickelt ist und dann geprüft wird, ob das auch dem entspricht, was Nutzer tatsächlich benötigen.

Aber Digitalisierung ist ja eine Reise, auf der es viel zu lernen und zu ändern gibt. Und auf diesen Weg hat München sich auf jeden Fall gemacht.

Vielen Dank an die Akteure vom Projekt E- und Open Government der Stadt München für diesen interessanten und inspirierenden Tag!

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